Die Anwendungstipps für Flüssigsilikon umfassen viele Aspekte, darunter Dosierung, Entgasung, Gießen und Streichen, Aushärten und Entformen usw. Hier sind einige detaillierte Tipps zur Verwendung von Flüssigsilikon:
1. Dosieren und Mischen
Genaue Dosierung: Das Verhältnis zwischen flüssigem Silikon und Härtemittel muss genau kontrolliert werden. Im Allgemeinen beträgt das übliche Verhältnis 100:2, d. h., auf 100 Gramm Silikon werden 2 Gramm Härtemittel hinzugefügt. Bei einigen speziellen Arten von flüssigem Silikon (z. B. flüssigem Silikon vom Additionstyp) kann das Verhältnis der Komponenten A und B 1:1 betragen, was gemäß dem Produkthandbuch bestimmt werden muss.
Vollständiges Mischen: Verwenden Sie einen Rührer, um Silikon und Härtemittel gründlich und gleichmäßig zu vermischen, um sicherzustellen, dass keine körnigen Substanzen zurückbleiben. Ungleichmäßiges Mischen kann zu unvollständiger Aushärtung des Silikons oder zu Leistungseinbußen führen.
2. Entgasungsblasen
Vakuumabsaugung: Das vorbereitete flüssige Silikon sollte mit einer Vakuummaschine entgast werden. Legen Sie das Silikonrohmaterial in die Vakuummaschine und saugen Sie es ab. Im Allgemeinen können die Blasen in etwa zehn Minuten entfernt werden. Beachten Sie, dass die Vakuumzeit nicht zu lang sein sollte, um zu verhindern, dass das Silikon vorzeitig vernetzt und aushärtet.
Stehen lassen und beobachten: Nachdem die Blasen aufgebraucht sind, lassen Sie das Silikon eine Weile stehen, um zu beobachten, ob neue Blasen entstehen. Bei Bedarf kann der Blasenentfernungsprozess erneut durchgeführt werden.
3. Aufguss und Bemalung
Langsame Infusion: Gießen Sie den verarbeiteten flüssigen Silikonrohstoff langsam auf das Produkt oder in die Form und lassen Sie ihn auf natürliche Weise in jede Ecke fließen. Achten Sie darauf, die Infusionsgeschwindigkeit zu kontrollieren, um die Entstehung neuer Blasen zu vermeiden.
Mehrschichtlackierung: Bei Produkten oder Formen, die lackiert werden müssen, sollten diese in mehreren Schichten lackiert werden. Warten Sie nach jeder Lackschicht, bis das Silikon ausgehärtet ist, bevor Sie die nächste Schicht lackieren. Während des Lackiervorgangs können Verstärkungsmaterialien wie Glasfasergewebe hinzugefügt werden, um die Festigkeit und Haltbarkeit der Form zu verbessern.
4. Aushärten und Entformen
Kontrolle der Aushärtungsbedingungen: Die Aushärtungsgeschwindigkeit von flüssigem Silikon hängt eng mit der Temperatur zusammen. Bei Raumtemperatur (z. B. 25 Grad) dauert es normalerweise 4-6 Stunden, bis Silikon vollständig ausgehärtet ist. Wenn Sie die Aushärtungsgeschwindigkeit beschleunigen möchten, können Sie die Temperatur entsprechend erhöhen (z. B. auf 60 Grad erhitzen). Sie müssen jedoch darauf achten, übermäßige Temperaturen zu vermeiden, die zu einer Verschlechterung der Silikonleistung oder Verformung führen können.
Rechtzeitiges Entformen: Nachdem das Silikon vollständig ausgehärtet ist, können Sie den Entformungsvorgang durchführen. Gehen Sie beim Entformen vorsichtig vor, um eine Beschädigung der Form oder des Produkts zu vermeiden. Bei Produkten oder Formen mit komplexen Formen kann ein Entformungsmittel verwendet werden, um das Entformen zu erleichtern.
V. Weitere Vorsichtsmaßnahmen
Lagerung und Konservierung: Unbenutztes Flüssigsilikon sollte versiegelt und an einem kühlen, trockenen, belüfteten Ort gelagert werden, fern von direkter Sonneneinstrahlung und hohen Temperaturen. Silikon, das lange Zeit nicht verwendet wurde, sollte regelmäßig überprüft werden, um festzustellen, ob sich seine Leistung geändert hat.
Reinigung und Wartung: Nach dem Gebrauch sollten Werkzeuge und Geräte wie Rührwerke und Formen rechtzeitig gereinigt werden, um Silikonrückstände zu vermeiden, die beim nächsten Gebrauch zu Leistungseinbußen führen können. Gleichzeitig sollten Sie die Form regelmäßig warten und instand halten, um ihre Lebensdauer zu verlängern.

