Nur beim Kopieren von Halbtonoriginalen stehen die Maschenzahl und die Punkte des Siebes in einem bestimmten Verhältnis. Wenn Sie mit Siebdrucktechnik Halbtonoriginale kopieren und Halbtonfotonegative direkt zum Erstellen und Drucken von Siebdruckplatten verwenden, erhalten Sie nicht dieselbe Halbtonkopie wie das Original. Denn die Siebdruckplatte weist nur zwei Zustände auf, nämlich die Maschenlöcher des Bildteils sind offen und die Maschenlöcher des Nichtbildteils sind geschlossen. Da die Maschengröße und die Anordnungsregeln einer bestimmten Siebspezifikation einheitlich sind, ist die Tinte, die während des Druckens durch die Maschenlöcher des Siebes fließt, nicht grundsätzlich gleich. Infolgedessen können die Höhenänderungen des Originalbildes nicht ausgedrückt werden. Damit die Tiefen- und Höhenänderungen des Originalmusters vollständig auf der Siebdruckplatte widergespiegelt werden, muss das Halbtonoriginal in ein Punktnegativ umgewandelt werden. Das heißt, die Tiefen- und Höhenänderungen des Originals werden durch Punkte unterschiedlicher Größe und gleichmäßiger Dichte ausgedrückt. Die Punkte mit der höchsten Dichte auf der Siebdruckplatte haben eine große Fläche, die Punkte mit niedriger Dichte haben eine kleine Fläche, die Punkte mit gleicher Dichte haben ebenfalls die gleiche Fläche, die Mittenabstände zwischen den Punkten sind gleich und sie sind regelmäßig in einem bestimmten Winkel angeordnet. Durch Verwendung dieses Punktfilms zum Herstellen einer Siebdruckplatte und Drucken kann eine Halbtonkopie erstellt werden. Die Dichte der Punktanordnung wird normalerweise durch die Anzahl der Rasterlinien ausgedrückt. Der Einheitsausdruck lautet: Linien/Zoll oder Linien/cm, was die Anzahl der Punkte bedeutet, die in einer Einheitslänge angeordnet sind.
Welche Beziehung besteht zwischen der Maschenzahl des Siebes und den Siebpunkten?
Sep 06, 2024 Eine Nachricht hinterlassen
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